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Best Of Miese Handyfotos

6. April 2016

Nur, um den letzten Beitrag nicht ganz ohne weitere Worte stehen zu lassen:
Der Tumor im Bein der Laus wurde herausgeschnitten, es ist ein Fibrosarkom. Einer von der Sorte die garstig ist, aber langsam streut. Wir könten Glück haben. Weiß man aber nicht. In jedem Fall ist es ab jetzt ein Zeitspiel.

Um diese Zeit jedoch sinnvoll zu nutzen werden Laus und ich demnächst ein paar Videos für Euch, verehrte Leserschaft, drehen.
Vorher, sozusagen als Einstimmung, gibt es aber noch etwas, dass ich schon lange mal los werden wollte. BEST OF MIESE HANDYFOTOS!
Die Compilation des Todes, sozusagen. Here we go, viel Vergnügen:

1337er:

Mause-Sammlung:

Verband-Laus gegen den Rest der Welt:

Piraten:

Stickeralbum:

Hochschule Hannover:

Romantik:

Damals in Upahl:

Und damit sind wir auch schon durch. Ich hoffe Ihr hattet Spaß. Ich hatte welchen 🙂
Gute Nacht
Eure Schlaflara

Erkenntnisse des Tages

13. Februar 2013

1. Die Deutsche Bahn Toiletten. Sich davor auf den Boden hocken und dahin pissen wäre hygienischer.

2. Die Mehrzahl von Labrador ist alles, aber ganz bestimmt nicht Labradors -.-“

3. Nein, die Pfeife macht nicht dass dein Hund zurück kommt, dass musst du schon ganz alleine machen.

4. Oh Gott ich hasse Menschen! Sie sind so blöde!

Liebe Bahngesellschaften in Deutschland…

30. November 2012

…dass Ihr Euch solche Mühe um mich macht, finde ich immer wieder bemerkenswert. Ständig kann ich von Euch erfahren dass Züge zu spät oder gar nicht fahren. Immer wieder revidieren Eure Angestellten die Aussagen der jeweils vorher befragten Mitarbeiter. Ständig schickt Ihr mir kleine Schuldscheine über Vierzig Euro – so wie der, den ich heute bekam.
Darin geht es allerdings schon eher um 47 Euro, und Ursprung der Geschichte war ein unwilliger Bahnautomat.
Da ich ein artiger Bürger bin, wollte ich mir für die Strecke, ab der ich bezahlen muss, ein Ticket kaufen. Da ich ein Semesterticket besitze, muss ich dankenswerter Weise nicht den gesamten Reiseweg bezahlen. Ich fahre häufiger auf der Strecke, und hatte mir bereits einmal von einem findigen Bahnangestellten einen Trick zeigen lassen, um an das gewünschte Ticket zu gelangen. „Nicht an diesem Tag!“ dachte sich der Bahnautomat jedoch, und lies sich von mir nicht auch überzeugen. Er behauptete steif und fest die Strecke die ich gleich fahren würde sei in dieser Welt nicht vorhanden, und Bahnen würden dort erst Recht keine langfahren. Dass sie es mehrmals täglich tun, war ihm reichlich egal, und auch meine zunehmende Verärgerung ob einer gewissen Zeitnot lies den Automaten völlig kalt.
Ich sollte kein Ticket bekommen. Da ich keine Zeit hatte um noch weitere Automaten solche Scherze mit mir treiben zu lassen, stieg ich so ein – und lauerte dem Zugbegleiter auf, als er an einem Bahnhof gerade wieder einstieg. Der gute Mann wollte mir ein Ticket verkaufen, wusste jedoch nicht wie teuer es wäre (?), und schlug eine andere Lösung vor – er händigte mir einen der bekannten 40-Euro-Schuldscheine aus, mit dem Verweis auf den fehlerhaften Automaten dabei, und ich müsste dann nur bei meiner Rückkehr im Service Center Bescheid geben. Die Sache würde nachgeprüft werden, und ich müsste gar nichts bezahlen.
Gesagt getan, ich lief ins Service Center, aber wie zu erwarten war – Center ja, Service nein, man war hier nicht für mich zuständig. Ich solle mal so eine Nummer anrufen (die 14 Cent pro Minute kostet…) und da Bescheid geben, oder eine Email schreiben. Ich entschied mich für die Variante die mich kein zusätzliches Geld kostete, und verfasste noch in der selben Nacht eine Email, in der ich den Vorgang recht gründlich beschrieb.
Bis heute kam darauf keine Antwort, aber der besagte Brief, in dem es nun schon (aufgrund der verstrichenen Zeit) um 47 Euro geht.
Auch dort steht wieder eine überaus kostenpflichtige Telefonnummer drin, aber da ich auf Fahrstuhlmusik heute keine Lust hatte, entschied ich mich abermals für den Versuch einer E-Mail, diesmal über die im Brief angegebene Webadresse.
Dort verhilft man mir jedoch nicht zu einer Emailadresse, sondern lotst mich arme Seele über ein „Kontaktformular zur Reklamation der Fahrpreisnacherhebung“. Welches ich im dritten Versuch soweit bekommen habe, dass es nach gut 10 Minuten Ladezeit meiner Aufforderung zum Fortfahren, hervorgebracht durch Anklicken des „Weiter“-Knopfes, tatsächlich nachkam.
Dort findet sich übrigens eine schöne Auswahlfläche. Man darf angeben ob man • Kunde, • Rechtsanwalt*, • Gerichtsvollzieher*, • Schuldnerberatung* oder eine • Dritte Person* sei. Die Sternchen werden mit folgenden süßen Worten aufgeklärt:

* Wenn Sie im Namen des Schuldners handeln, können Sie uns auf der Folgeseite Ihre Kontaktdaten übermitteln.

Ich bin also in Wirklichkeit gar kein Kunde, sondern Schuldner. Das halte ich für ganz schön dreist. Denn ich schulde der Bahn nichts, sonst würde ich ja nicht versuchen den Fall aufzuklären und Widerspruch einzulegen.
Ich habe eine Weile spekuliert ob es vielleicht deswegen nicht läd, weil ich mein Häkchen an der falschen Stelle gesetzt hatte.
Es wird aber noch schöner. Nachdem man mir nun -nach mehreren Minuten Wartzeit!- endlich gestattet, meine Sorgen in Worte zu fassen, habe ich offenbar zu viele Worte gewählt. Denn als ich auf „Weiter“ klicke, erfuhr ich:

Session-Timeout:
Aus Sicherheitsgründen wurden Sie nach längerer Inaktivität vom System abgemeldet.
Bitte starten Sie das Formular erneut.

Danke, liebe Deutsche Bahn, für so viel Umsicht!
Alles was ich zuvor eingegeben habe ist unwiederbringlich verloren, ebenso wie jeder positive Gedanke über irgendeinen Service dieser verfluchten Bahngesellschaft. Nicht mal ein funktionierendes Kontaktformular bekommen Sie hin!
Achja, liebe Bahn, da wäre noch etwas. Ich stimme den Datenschutzerklärungen, die ja eher Datenschutzaufhebungen sind, überhaupt nicht zu! Leider musste ich etwas anderes behaupten, um meine Nachricht beim vierten Versuch überhaupt abschicken zu können.
Ich hasse diese verlogene Unternehmenspolitik.
Damit eine Gute Nacht.
Lara