Essen…

Man könnte meinen mein (bodychange) Schicksal hat mich eingeholt. Mein neuer Hausarzt war so freundlich, mir eine andere Ernährung ans Herz zu legen. Zwar will er nicht dass ich abnehme, sondern bloß dass mein Magen und meine Haut glücklich sind, einige Parallelen gibt es aber doch. Kein Weizen, keinen Zucker, keine Milch, keine Nüsse, keine Zusatzstoffe (keine Fertignahrung jedweder Art). Das ist schon ziemlich unschön für eine verfressene und zuckerliebendeabhängige Person wie mich.
Immerhin eines kann man aus seinem Leid machen – Geschichten. Und natürlich kommt man wieder darauf zu kochen, wenn man plötzlich nur noch die Hälfte aller sonst üblichen Nahrungsmittel essen darf. Nicht, dass mich das über die Maßen freut. Meine Kürbissuppe war verschimmelt bevor ich auch nur angefangen hatte sie zu essen, weil ich sie zwei Tage warten lies. Nunja. Wäre sie so lecker gewesen wie erhofft hätte ich sie auch nicht warten lassen.
Es ist nun kanpp eine Woche her dass mein Arzt mir diese unleidliche Aufgabe gegeben hat, und ich hatte am Samstag viel Freude damit – Morgens Bohnen in passierten Tomaten, Mittags Chips und Danny Sahne (meine Reserven auf der Arbeit waren nicht darauf ausgelegt mich ohne Weizen, Zucker und Co. satt zu machen und ich hatte kein Geld das zu ändern), Abends nichts, denn da war ich unterwegs. Nachts dann, nachdem ich einen dezent frustrierenden McDonalds Besuch überstanden hatte (seit Stunden Hunger & der Geruch von Fett und Geschmacksstoffen waren kein Spaß) und zuhause war – tadah, Bohnen in passierten Tomaten. Lecker…<.<
Heute ist Sonntag, und heute Morgen war ich so genervt von der Einschränkung dass ich einfach doch meine Schokocreme gefuttert habe. Ich hasse es nicht zu essen was ich will, und ich höre hiermit offiziell damit auf. Ich werde vielleicht gewisse Dinge reduzieren, aber ich kann nicht permanent alles mögliche nicht essen, nein. Ich habe sowieso kein Geld. Wenn ich dann noch das Essen was ich habe und mag nicht mehr esse macht mich das sicher nicht glücklicher. Ja, ich sollte darauf achten meinen Körper nicht leiden zu lassen, aber mein Körper leidet genauso wenn ich aufgrund solcher Einschränkungen dauerhaft angepisst bin. Was nützt es mir satt zu sein, wenn ich vom Essen nicht befriedigt bin und immer noch mehr will? So geht das nicht.
Ich habe auch festgestellt dass ich irgendetwas gravierend verändern muss. Ich bin schon eine Woche vorm Monatsende so pleite dass nur noch die Miete auf dem Konto ist, ohne meine schwindenden Vorräte und Laethan würde ich verhungern. Das alles ist dich massiv frustrierend, aber nicht halb so gut wie die Tatsache dass ich am Montag schon wieder eine Ärztetour vor mir habe. Ist ja nicht so als hätte ich seit zwei Monaten kaum etwas anderes getan als zum Arzt zu laufen… Ich beende diese unzufriedenstellende Geschichte nun mit der Beobachtung dass vor meinem Balkon gerade starker Regen samt Sonne zu finden waren, und ich nun völlig ungeniert ein Brot mit Samba Kokos verspeise. Soll mein Arzt doch selber keinen Zucker essen.

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