Archive for Oktober 2013

Ein Tag mit Lara

29. Oktober 2013

Wer hier list weiß wahrscheinlich schon, dass ich mein Leben mit einer zweiten Lara teile. Die sieht ungefähr so aus:
und kann außer mir fast jeden Menschen um den Finger wickeln. Bei mir klappt es bloß nicht weil ich entweder a) gelernt habe konsequent zu sein oder b) ein eiskaltes Herz aus Stein habe. Welche der beiden Möglichkeiten wahr ist, ist je nach Position des Betrachters unterschiedlich, und somit nicht endgültig feststellbar.
Heute erzähle ich Euch von meinem Tag mit Lara, denn er war, noch mehr als jeder andere Tag mit Hund sowieso schon, besonders, und erklärt sehr gut sowohl die Großartigkeit als auch die Nachteile der Hundehaltung.

Ich stand heute mehr oder minder pünktlich zum Weckerklingeln (des 5. Weckers) auf, und verlies mein Bett mit Zielrichtung Badezimmer. Mein Arzt hatte mich angewiesen seltener zu Duschen, weil meine haut das besser fände. Heute war aber ganz eindeutig Waschtag, und frohgemuts machte ich mich daran, Körper und Seele unter warmem Wasser zu erfrischen. Bei fließendem Wasser hört man in der Regel nicht so gut, dass geht leider auch mir so. Während ich meine Haare wusch hörte ich eine Art Brummen, gefolgt von einem Wuffen. Okay, mein Hund bellt zuhause eigentlich fast nie, außer wenn ich sie mit irgendeiner Aufgabe nerve die sie gerade blöd findet. Was definitiv nicht vorkommt wenn ich dusche. Nach dem zweiten Wuffen erinnerte ich mich an die Hinweise meines Laethan, wie leicht meine Tür per Checkkarte zu öffnen sei. Natürlich hatte ich auch hier schon den Gedanken dass die Laus mir vielleicht einfach nur zur Eile raten will, da sie dringlich hinaus muss. Das kam zwar lang nicht mehr vor, schon gar nicht so kurz nach dem Aufstehen, aber unmöglich ist sowas ja nicht. Dennoch war ich nun misstrauisch, und öffnete die Badezimmertür etwas, um es besser zu hören wenn jemand einbrechen sollte. Und fuhr mit dem Haarewaschen fort. Es dauerte nur gefühlte 15 Sekunden, als dass vertraute KLONK, das Geräusch dass der Badmülleimer macht wenn jemand dagegen läuft, mich herumschrecken lies. Badezimmertür weit auf. Keiner da. Nur ein Hund der gerade zur Tür hereinlinste und wieder gen Wohnungstür lief, und dass noch mal und nochmal. Okay. Nur Hund gegen Mülleimer. Ich beendete meine Dusche mit offenem Duschvorhang und zur Tür starrend, und lief als erstes zur Tür. Es stand aber niemand mit einer Checkkarte davor, also beeilte ich mich mit dem Anziehen, und lief in nur halb vollständiger Klamotte als erstes mit der Laus hinaus. Es war ihr tatsächlich nur dringlicher als sonst gewesen, raus zu kommen. Erschrocken hat sie mich trotzdem ganz schön.
Soviel zum Morgen.

Ich musste nach dieser eiligen Hunderunde recht bald los, und verlies das Haus. Lara kennt und kann problemlos alleine bleiben, und ich war diesmal ja auch nur ein paar Stunden unterwegs. Kein Grund zur Besorgnis. Zumindest nicht wenn man Überraschungen mag:

Ich kam heim und freute mich über die mich begrüßende Laus – und über einen Flur auf dem der Inhalt meines Mülleimers in kunstvollster Kleinstarbeit verteilt worden war. Das war neulich schon ein-zweimal vorgekommen, aber noch nie hatte sich die Laus derart kreativ ausgelebt. Was ich bisher kannte war dass sie den Mülleimer mal umkippte, oder abgenagte Apfelreste und leere Joghurtbecher herausholte und ausleckte. Ein dermaßenes Bild der Zerstörung dieser Tragweite (den gesamten Flur entlang und in meinem Zimmer) war ich nicht gewohnt. Den Mülleimer hatte sie dabei zwar stehen lassen, ihn jedoch um einen Meter verrückt. Nun gut. Ich besorgte Leckerlis und Mülleimer, und lies sie ungefähr die Hälfte ihrer Zerstörungskunst wieder selbst aufräumen. Da sie das offenbar blöd fand, bellte sie dabei, was ich stets dazu nutzte ihr ein begeistertes „Kläff!“ an den Kopf zu werfen. Das Bellen auf Kommando ist nämlich der nächste Punkt auf meiner Liste.

Der Beginn unserer Standard-Hunderunde trägt den charmanten Namen „hinterm Netto“, und genau so sieht es da auch aus. Nun wird da allerdings eine Straße hingebaut, was sich zuweilen als durchaus störend erwies. Inzwischen ist die Straße fast fertig, und ich muss langsam anfangen sie ernst zu nehmen. Das habe ich nämlich zu Anfang nicht getan:
Es war einfach so praktisch nach dem ganzen Matsch wieder einen ordentlich begehbaren Weg dahinten zu haben. Nunja, jetzt muss das aufhören, denn bald wird die Straße befahren sein, und bis dahin muss sie als Straße sicher sitzen. Das bedeutet: Hundi bleibt zuverlässig an der Kante stehen. Das macht sie von sich aus bei allen Straßen, aber diese hier ist ja erst gewachsen, und hatte zu Anfang keine gut erkennbaren Grenzen (geschweige denn Fußweg links und rechts). Darum muss ich das jetzt, mit erstaunlich viel Arbeit, gründlich nachholen. Ich werde deshalb auch an anderen Straßenkanten in Zukunft wieder stärker üben, und auch wieder mehr das Spielen an Straßen üben. Heute jedenfalls hat sie die neue Straß schon sehr ordentlich erkannt, auch wenn ich am Anfang noch etwas gucken musste.

Als ich nach Hause kam, war es an der Zeit, Kartoffeln aufzusetzen. Da die Laus derzeit eine Ausschluss-Diät macht (um herauszufinden ob sie auf bestimmte Nahrung allergisch reagiert) darf sie aktuell nur Kartoffeln und Pferdefleisch futtern. Ich setzte also die Kartoffeln auf, stellte meinen Wecker und ging an den Rechner. Vergas den Wecker, drückte ihn beim Lesen weg als er klingelte…und wurde irgendwann von der hungrigen Laus mit der Pfote angestupst. Ich bin wie von der Tarantel gestochen aufesprungen und in die Küche gewetzt, um die überfälligen Kartoffeln zu retten. Zum Glück waren die sogar noch halb unter Wasser. Der zweite Schreck des Tages, aber diesmal hat die Laus mich (und ihre Kartoffeln) gerettet 🙂 Da bin ich doch froh, dass ich das Hunger-Pfotenstupsen früher eine Zeit lang gezielt belohnt hab, und auch dass sie das so pünktlich und zeitlich geschickt eingesetzt hat.

Was lernen wir aus so einem Tag? Einen Hund zu haben verhindert stundenlanges Eincremen mit Bodylotions ;D Ein Hund lehrt einen seinen Papierkorb nicht für Verpackungen zu benutzen. Und ein Hund rettet einem mal wieder den Abend in dem er genau im richtigen Augenblick Hunger bekommt. Alles in allem ist ein Hund vorallem eine unschätzbare Bereicherung.
Meiner jedenfalls 🙂

Fast vergessen!

27. Oktober 2013

Da war ja noch was 🙂

Eine Herbstlaus:

Und eine Laus auf der Jagd:

Fototage

27. Oktober 2013

Zurück zu etwas Schönem, ich habe noch ein paar Bilder zu zeigen. Leider habe ich es heute nicht wieder mit Kamera und Hund auf Tour geschafft, aber die letzten Tage war ich ab und an fleißig. Und ich habe festgestellt dass ich noch viel zu verbessern habe. Punkt 1: Ich brauche einen Assistenten..

Ich habe mal wieder die hübschen Krähen beobachtet. Sie tanzten für mich 😉

Darf ich vorstellen? Zoey, unsere einjährige Nachbarin.


Ihre Ausstattung passte noch vor kurzem perfekt zu meiner Haarfarbe ;D

Und eine Herbstlaus gibt es zum Abschluß auch noch:

Ich hatte -erfolglos- versucht mal wieder ein paar gute Bewegungsaufnahmen von der Laus zu machen, aber das Licht war nicht auf meiner Seite. es war so dunkel dass ich mit sehr hohem Iso arbeiten musste, und dennoch war keines der Bewegungsbilder ansehnlich genug, auch wenn ich mit einer recht hohen Verschlußzeit (1/1000 Sekunde) mein Glück versucht habe. Beim zweiten Versuch war es dann weniger das Licht als die fehlende Assistenz – Hund animieren und Kamera ruhig halten (bzw. Schärfe nachkorrigieren, mitbewegen, gucken..) geht eben nicht zugleich..

Essen…

27. Oktober 2013

Man könnte meinen mein (bodychange) Schicksal hat mich eingeholt. Mein neuer Hausarzt war so freundlich, mir eine andere Ernährung ans Herz zu legen. Zwar will er nicht dass ich abnehme, sondern bloß dass mein Magen und meine Haut glücklich sind, einige Parallelen gibt es aber doch. Kein Weizen, keinen Zucker, keine Milch, keine Nüsse, keine Zusatzstoffe (keine Fertignahrung jedweder Art). Das ist schon ziemlich unschön für eine verfressene und zuckerliebendeabhängige Person wie mich.
Immerhin eines kann man aus seinem Leid machen – Geschichten. Und natürlich kommt man wieder darauf zu kochen, wenn man plötzlich nur noch die Hälfte aller sonst üblichen Nahrungsmittel essen darf. Nicht, dass mich das über die Maßen freut. Meine Kürbissuppe war verschimmelt bevor ich auch nur angefangen hatte sie zu essen, weil ich sie zwei Tage warten lies. Nunja. Wäre sie so lecker gewesen wie erhofft hätte ich sie auch nicht warten lassen.
Es ist nun kanpp eine Woche her dass mein Arzt mir diese unleidliche Aufgabe gegeben hat, und ich hatte am Samstag viel Freude damit – Morgens Bohnen in passierten Tomaten, Mittags Chips und Danny Sahne (meine Reserven auf der Arbeit waren nicht darauf ausgelegt mich ohne Weizen, Zucker und Co. satt zu machen und ich hatte kein Geld das zu ändern), Abends nichts, denn da war ich unterwegs. Nachts dann, nachdem ich einen dezent frustrierenden McDonalds Besuch überstanden hatte (seit Stunden Hunger & der Geruch von Fett und Geschmacksstoffen waren kein Spaß) und zuhause war – tadah, Bohnen in passierten Tomaten. Lecker…<.<
Heute ist Sonntag, und heute Morgen war ich so genervt von der Einschränkung dass ich einfach doch meine Schokocreme gefuttert habe. Ich hasse es nicht zu essen was ich will, und ich höre hiermit offiziell damit auf. Ich werde vielleicht gewisse Dinge reduzieren, aber ich kann nicht permanent alles mögliche nicht essen, nein. Ich habe sowieso kein Geld. Wenn ich dann noch das Essen was ich habe und mag nicht mehr esse macht mich das sicher nicht glücklicher. Ja, ich sollte darauf achten meinen Körper nicht leiden zu lassen, aber mein Körper leidet genauso wenn ich aufgrund solcher Einschränkungen dauerhaft angepisst bin. Was nützt es mir satt zu sein, wenn ich vom Essen nicht befriedigt bin und immer noch mehr will? So geht das nicht.
Ich habe auch festgestellt dass ich irgendetwas gravierend verändern muss. Ich bin schon eine Woche vorm Monatsende so pleite dass nur noch die Miete auf dem Konto ist, ohne meine schwindenden Vorräte und Laethan würde ich verhungern. Das alles ist dich massiv frustrierend, aber nicht halb so gut wie die Tatsache dass ich am Montag schon wieder eine Ärztetour vor mir habe. Ist ja nicht so als hätte ich seit zwei Monaten kaum etwas anderes getan als zum Arzt zu laufen… Ich beende diese unzufriedenstellende Geschichte nun mit der Beobachtung dass vor meinem Balkon gerade starker Regen samt Sonne zu finden waren, und ich nun völlig ungeniert ein Brot mit Samba Kokos verspeise. Soll mein Arzt doch selber keinen Zucker essen.

Read this: The Control Myth by Michael Baugh

18. Oktober 2013

If you are a dog owner, dog trainer, dog lover, or just anybody who gets in contact with dogs sometimes – read this article. It will clear your view and give you a better understanding of the relationship we can and should have with our dogs.

There is no such thing as control – nowhere. Not in work, not in school, not in our relationships. You can never control, but trust.

Am Rande: Kein Body Change mehr für Lara

17. Oktober 2013

Ich hatte ja angefangen über mein BodyChange Experiment zu berichten, und dann sollte ich damit auch wieder aufhören.
Ich hatte die dritte Woche hinter mir, als ich beschloß aufzuhören. Das war eine riesige Befreiung, und richtig gut für mich. Warum?
Keinen Zucker zu essen ist hart, aber auch noch auf Milchprodukte, Brot, Kartoffeln und Co. zu verzichten macht es nicht leichter. Und als sich die Hoffnung, dass es leichter werden würde, nach drei -nicht gerade stressfreien- Wochen noch immer nicht bestätigt hatte, ich nach wie vor weder Zu- noch Abnahm und sich aus meinem Stresslevel auch sonst nichts veränderte, beschloss ich, es wieder zu lassen.
Seitdem habe ich tatsächlich wieder 2kg zugenommen, aber wen kümmerts, die werde ich auch so wieder los – und vorallem bin ich wieder gut gelaunt, was weit wichtiger ist. Ich versuche trotzdem mehr auf meine Ernährung zu achten – Gemüse einzubauen wo ich kann, und Zucker verstärkt wegzulassen. Mehr Sport ist sowieso immer gut.
Aber 10 Weeks Body Change brauche ich dafür nicht.
Damit: Ahoi Mittagsmahl.

Lara

Was mal gesagt werden muss…

17. Oktober 2013

…ich rendere, und was ist Deine Ausrede nicht zu arbeiten? 😀

17. Oktober 2013

Dieses seltsame und irgendwie widerwärtige Gefühl, wenn man denkt es wäre jetzt wirklich Zeit endlich einzuschlafen und dann der Wecker klingelt…

Guten Morgen?

Rattengang

15. Oktober 2013

Rats
Ratten, sie sind überall…

Fixing my head

15. Oktober 2013

Instead of sleeping, I just need to get some things settled to fix my head tonight.

Some past things still kind of haunt me. As I keep thinking about them, I see I’m not done with them yet. Maybe this will help it.

I will never again let anybody tell me what I want, what I feel and what I need.
I will never again let somebodys judgement of my interests and decisions hurt me, especially not when the persons knowledge of the specific topic is based on rumors and the media alone.
I will never again hide what I am, what I want and what I need just because somebody is embarrassed to be seen with me „like that“ by colleagues, friends and strangers. If I am not good enough for your colleagues, friends or even strangers the way I am and want to be, than I am not good enough for you either.
I will wear clothes, makeup and jewelry in every way, style, time and place that pleases me, without even considering if it might upset anybody else.
I will wear corsets and lingerie and whatever I like to wear, proud as a peacock. Because (fuck this, it is so stupid but it has to be said out loud) wearing a corset is a decision of clothing, not of being suppressed. And by the way, IF I WANT SOMEBODY TO SUPPRESS ME, I WILL JUST ASK THEM TO!
I will dye my hair the way that pleases ME ALONE without considering anybody else’s opinion.
I will never again step back from something because I am told I could not do that, even if it’s repeated a thousand times. Fuck you. I can. And I am far more than just good enough.
I will stay up late.
I will go out without you.
I will not forget my own interests for somebody else.
I will be disrespectfull, regardless, impolite and stupid.
I will tell everybody I like BDSM. Oh, wait, is that not explicit enough? Let me fix that. There you go, you’re welcome. Ah. Better.
I will not forget what a douchebag you have been for sure still are. But I will stop bothering about it.
I will love whoever I want, fuck whoever I want, and do whatever I want, when I want it and where I want it. At least, you were able to teach me anything at all: To not give a fuck for people like you and the rubbish they talk.
I will eat, drink and move as much and in the excact same way I want to, without further notice of what is considered good or helpfull.
I will do everything I like, and sometimes I won’t, to avoid hurting somebody. I think I’m very nice actually.
I will not fit into any fucking industry standards. I will fuck up my resume. I will start into a job without 4 years of expierience. And I will quit jobs without 4 years of experience.
I will not accept any rules of „realistic“ shit. Reality is what you make real. I will make reality better.
I will not change my hair-cut, hair-colour or anything to get a job. If they want me, they can get me. If they want a fake-me, they can get somebody else.
I will not let myself down. I will learn to control my rage, my issues with being in time and my clumsiness.
I will not work 8 hours per day for the rest of my life. There are way better opportunities how to spend my time.
I will not look back into this to count the things I might have done wrong some years later. I will do what I want. If breaking the things I wrote down here is what I want, I will do that.
I will decide for myself. And if I want to hand over a decision to someone else, I will do that.
I will never take a humans needs more serious than the needs of my dog. She will always be the first.
I would like to never again feel that tired.