Ten Weeks Bodychange – Woche 1 und 2

So!
Am 09.09. (schönes Datum) habe ich beschlossen, nach den ausführlichen und mutmachenden Berichten einer guten Freundin, es ebenfalls mal mit dem 10wbc zu versuchen und meine Ernährung für 10 Wochen vollständig auf den Kopf zu stellen. Beim bodychange stellt man zuerst seine Ernährung um, und zwar, grob zusammengefasst, auf Gemüse, Fleisch und Eier. Nüsse gehen -limitiert- auch. Aber kein Zucker, kein Obst, keine Weizen- und keine Milchprodukte. Fett ist dagegen in Ordnung. Und man sucht sich einen Tag in der Woche aus, der zum Loadtag wird – der Tag an dem man essen darf was man will. Bei mir ist das Samstag.
Die erste Woche war…hart. Der erste richtige Härtetest war der Donnerstag, an dem ich im Schlaraffenland arbeiten durfte. Derartige Tests habe ich inzwischen viele überstanden, aber es ist immernoch sehr schwierig für mich an duftenden Bäckern vorbeizugehen. Der erste Samstag war köstlich und auch schön. Er begann nämlich mit Hawaii-Toast die mir ans Bett geliefert wurden! 🙂 Ein bodychangekonformes Hawaii-Toast ist übrigens eine Scheibe Schinken 😀 Aber dafür ist ja der Loadtag da. Ein Stück Sahnetorte (dass ich unter Qualen am Freitag verschmäht hatte) wartete auf mich, außerdem Snickers, Schkolade und Nudeln. Ich war auf jeden Fall ziemlich satt, und zwar ständig 😉
Der darauffolgende Sonntag war schwer, und nach ihm kamen auch die Alpträume der ersten Tage wieder, in denen ich einfach irgendetwas aß. Ja, etwas albern vielleicht von Essen Albträume zu haben, aber ich nehme die Sache eben ernst.
Am Loadtag wiegt und misst man auch – das war ernüchternd, denn eine Veränderung war kaum spür- noch meßbar, weder im Umfang noch im Gewicht. Im Gegenteil, ich maß sogar einen Zentimeter mehr auf der Hüfte.
Egal! Jetzt bin ich mit der zweiten Woche rum, die nur unwesentlich leichter war als die erste. Aber so langsam bin ich darauf eingestellt und finde mich essensmäßig gut zurecht. Dennoch war die ganze Woche hart. Montag war mein erster Praktikumstag, und Larahund war seit Sonntagnacht nur am Zittern und außerdem apathisch. Entsprechend besorgt war ich. Am Dienstag war es zwar viel besser, aber nicht perfekt, und ich machte einen Arzttermin für Mittwoch. Die Tierärztin stellte eine Gebärmutterentzündung fest, und riet mir zur Kastration. Ich bin selber nicht gut genug veterinärmedizinisch gebildet um zu beurteilen ob das wirklich die einzig sichere Möglichkeit war, in dem Moment war mir das aber auch egal, denn ich wollte nur die Laus wieder gesund machen. Wir hatten Glück und die Ärztin Zeit, und um 16 Uhr konnte ich sie wieder abholen. Ich war tatsächlich eine ganze halbe Stunde auf der Arbeit an diesem Tag… Nach dem Abholen war die Laus aber ja noch halb in Narkose, was nichts anderes bedeutet als völlig auf Drogen. Sie hatte offenbar die dreifache Menge an Narkosemitteln gebraucht die man sonst verwendet, und war auch erst nachts um halb eins wieder ansprechbar. Am nächsten Morgen stand sie zum Glück dann auch wieder auf sicheren Pfoten. Aber sehr gerne hätte ich an diesem Tag jede Mennge Zucker gegessen…
Aber nun ist die Woche vorbei. Morgen früh darf ich wiegen und messen. Ich bin gespannt! Und ich freue mich auf alles, was ich die Woche über so vermisst habe..Brot! Apfeltaschen mit zentimeterdickem Zuckerguss! Oh das wird ein Fest. Und damit ich auch früh genug wach bin um all das zu genießen, verabschiede ich mich jetzt ins Bett.
Gute Nacht!
Lara

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