Kameratag 1

Soeben ist mein erster Tag mit meiner neuen Kamera zuende gegangen. Leider war er nicht ansatzweise o erfolgreich wie ich ihn mir erhofft hatte.
Aber von Anfang an:

Ich konnte die Nacht über schon kaum Schlafen, da ich so aufgeregt war, und voller Vorfreude im Bett lag. Also versuchte ich es mit Lesen – keine allzu gute Einschlafhilfe, wenn man ein Fotografiebuch liest 🙂 Aber der Schlaf kam, und mit ihm der neue Morgen. Ich sprang also aus dem Bett, musste zum gefühlt ersten und einzigen Mal im Leben auf meine Mitbewohnerin im Bad warten, und frühstückte Chili con Carne. Meine Hunderunde war auch zugleich die Kamera-Beschaffungsrunde, und bewaffnet mit einem Rucksack voller Platz und jeder Menge guter Laune zog ich los. Und vergas dabei, dass meine Verabredung (mit meinem Papa, der mich begleitete und einen großen Teil der Finanzierung stützte) ja erst eine halbe Stunde später lag als von mir angepeilt. Ich setzte mich also in ein Café, das zwar gemütlich schien, aber von komischen Leuten bevölkert wurde. Aber pünktlich wie ein Maurer (oder Berufsschullehrer) tauchte mein Papa 10 Minuten zu früh auf, und das Abenteuer konnte beginnen. Nach einigem Hin- und her bezüglich der finalen Objektivwahl, ein paar Probefotos für die mein Hund Model stand (lag), und ein paar zusätzlichen Ergänzungen wie Objektivreinigungswerkzeug und Speicherkarten, begannen meine Kamera und ich den gemeinsamen Heimweg.
Von hier an wird die Geschichte jedoch langweilig. Der Akku kam sogleich ins Ladegerät – das war irgendwann zwischen 13 und 14 Uhr. Aber das grüne Leuchten welches die Betriebsanleitung bei voll geladenem Akku verspricht blieb aus. Auch noch nach 4 Stunden. Auch noch nach 6 Stunden. Nach 9 Stunden wollte ich einmal antesten was die Ladestandsanzeige der Kamera dazu zu sagen hat – gar nichts hatte sie zu sagen, die Kamera ging nicht einmal an 😦
Also alles hab ich es nochmal an einer anderen Steckdose versucht, inzwischen auch da seit 3 einhalb Stunden. Der gewünschte Effekt blieb jedoch bisher aus. In der Hoffnung dass sich spätestens Morgen mit Hilfe meines Kameraverkäufers alles lösen lässt werde ich mich nun demnächst meiner verdienten Nachtruhe hingeben.
Auf einen besseren nächsten Kameratag.

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