Ein Wochenende

Was für ein Wochenende!
Ich habe ein wunderbares Turnier hinter mir, mein Team hat einen verdienten 7. (6.!) Platz errungen, und viele neue und alte Bekannte getroffen. Aber fassen wir etwas gründlich zusammen:
Am Freitag sackte mich mein Fahrer ein. Er ist, am Rande bemerkt, ein Meister im Einparken. Aber zurück zum Thema.
Alles dabei!
Mein nicht allzu knappes Gepäck wurde fachmännisch im Kofferraum verstaut, und nach kurzer Beratung zwecks Reiseproviant ging es los, unseren zweiten Mitfahrer einsammeln. Nachdem ich mich bei dem Versuch ihn im Studentenwohnheim zu finden dezent in der Tür vertan hatte, er aber zu mir fand, konnten wir unsere Reise dann auch in Richtung Autobahn fortsetzen.
Mit guter Unterhaltung durch meine zwei Mitreisenden, einer angenehmen Musikauswahl und gutem Wetter brachen wir auf, wurden jedoch durch diverse Nahezu-Staus immer wieder aufgehalten. Wir sind sogar kurz durch Sturmregen gereist, und sahen die monströsen Geräte die Containerwagons von A nach B transportieren. Nach einem Fast-Unfall (nach links ziehen ist eine tolle Idee wenn man deutlich langsamer ist als die Leute 2 Meter hinter einem auf der linken Spur, genauso wie Überholen im Schneckentempo von ganz links) waren wir dann auch wieder alle wach.
Lange vor Sonnenuntergang erreichten wir unser Ziel, und lernten ersteinmal viel über den Aufbau von Zelten, hauptsächlich dadurch dass wir ungefähr alles falscch machten. Aber am Ende hatten auch wir ein schönes und stehendes Zelt, und waren sogar noch unter den ersten Ankömmlingen.
Nach der Essensbeschaffung gingen wir dann bald zum angenehmen Teil des Abends über – der Essensvernichtung; der sich auch die Vernichtung diverser Getränke anschloß. Was sich am nächsten Morgen rächte.
Das erste Spiel meines Teams verbrachte ich mit Anfeuern und Ausnüchtern, aber Spannung und gute Laune hatten den Restalkohol nur allzu bald in seine Schranken verwiesen, und frohgemuts warf nun auch ich mich in die Schlacht. Der Samstag verging mit 3 Siegen und nur einer Niederlage durchaus erfolgreich – und obwohl ich 2 Jahre ohne Training war, hatte ich nicht das Gefühl weniger gut zu sein als zuvor. Ein paar überaus erfolgreiche Manöver überzeugten mich davon dass Erfahrung nicht nur mehr ausmachte als Training – sondern Training einfach völlig unnötig ist 😀 Nein Quatsch. Aber ich bemerkte keinen Trainingsrückstand bei mir, ich war nicht langsamer oder unfähiger als sonst auch, und bin insgesamt sehr zufrieden mit meiner spielerischen Leistung, genauso wie auch mit der meiner Teamkameraden (und unserer zwei Söldner). Da ich aus dem Freitagabend gelernt hatte hielt ich mich am Samstag mit dem Alkohol zurück, und verkroch mich nach dem Duschen schon recht zeitig ins Zelt – was eine weise Entscheidung war, wie ich am nächsten Morgen feststellen durfte.
Unser zweiter Spieltag war nicht ganz so erfolgreich wie der erste, aber auch hier waren wir eindeutig gut in Form, und auch wenn wir nicht alles gewonnen haben, haben wir immer wieder sehr sehr gute Spielzüge verzeichnen können. Auch mit den zwei Söldnern bin ich im Rückblick sehr zufrieden.
Wir hatten einige Juggs die nur durch gute Kommunikation und super Reaktionen des Teams aufeinander möglich waren. Wir sind vielleicht kein Leistungsteam – aber wir pompfen uns beharrlich nach oben, und unsere Leistungen werden von Mal zu Mal besser. Ich habe wieder so richtig Feuer gefangen für den Sport, und werde es mir nicht nehmen lassen mit gesteigerter Anwesenheit beim Training zu glänzen.
Das einzig traurige war mein leerer Handyakku am Samstagabend. Plötzlich Laethan-Zwangspause zu haben war fies. Aber nur noch dreimal Schlafen, dann habe ich ihn wieder! :3
Zum Turnier an sich kann man sagen: Tolle Teams! Ich hatte sehr viel Spaß und konnte mich an vielen guten Gegenspielern erfreuen, die auch nach dem Spiel noch für gute Unterhaltung gesorgt haben. Die Organisation war bemerkenswert gut, und auch der kleine Stand der die ganze Zeit gutes Essen für wenig Geld ausgab war eine willkommene Bereicherung.
Danke dafür! Das war ein tolles Wochende mit Euch allen!

Als angemessenes Schlußwort bleibt mir nur zu sagen:
Alles verboten – trotzdem machen!

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