Archive for Juli 2008

RAAAAAAAAAH!

31. Juli 2008

Ich hasse meinen Rechner. Und den f*cking Firefox, und all diesen verf*ckten Dreck und meinen beschissen geringen Wortschatz an Obszönitäten und überhaupt alles!
WOZU zum Teufel legt man sich diese verdammten Scheiß-Lesezeichen an, wenn diese Dreckskiste sie alle 2 Monate löscht? Scheißdreck, ich würd am liebsten irgendwas kleinhauen!
WO bleibt mein verdammter Boxsack?!

Nachtrag: Und wer mir die Adresse von dem Penner gibt der mich zwingen will diese scheiß neue icq Version zu installieren, der soll in Gold baden. Nicht in meinem, aber in dem von dem icq Typen. Der braucht es dann nämlich nicht mehr -.-

Feuerstreif

30. Juli 2008

…oder so.
Ich hab nen neuen Charakter. Also…ich arbeite dran. Ich hab das Bild, werds hier demnächst reintun – die Aussenlinien von einer Freundin(sie it genial ;)) die Fellzeichnung von mir gemalt.
Und…sie wird toll, aber ich kann und kann keinen passenden Namen finden. Feuerstreif oder so ähnlich wird ihr Titel sein, und sie wird eine Wölfin sein. Aber wie nenn ich sie nur? Es muss schon ein vernünftiger Name sein…
Und nun häng ich am Charabogen und starre drauf.
Horray…

Weil…

30. Juli 2008

…weil er dich nicht liebt, und weil du ihn liebst, und weil du keine Chance hast, das weiß ich, das weiß ich, denn so ht er es mir gesagt, aber du wirst es nie glauben, weil du es nicht willst…

Nur ein paar Dinge, die an diesem Abend ungesagt bleiben mussten…

Drei Worte

25. Juli 2008

[Schonwieder so ein Thema, über das ich schon immer mal was erzählen wollte, aber nie die Gelegenheit hatte. Tadah, die Lösung für alle Möchtegernphilosophen des Alltags heißt Blog und erretet uns vor der Nichtbeachtung.
Aber ich bin ja eh ein wandelnder Sprachfehler(nuscheln, versprechen, nochmal versprechen, immernoch versprechen, nuscheln, verhaspeln, Grammatik versaut, alles ganz anders sagen als es gedacht war…) und darum ist es umso besser dass mein großer Balkon sich auf einen Blog beschränkt. Zwar würde auch ich die Leute lieber zwingen mir zuzuhören, aber ich will ja gar nicht dass sie hören, sondern dass sie lesen.
]

Irgendwann macht man sich – so denke ich – mal Gedanken über Liebe.
Nein, nicht über die Liebe des Lebens, auch nicht über Sex, sondern über das sanft-aufdringliche Gefühl von Zuneigung, das mit jedem Herzschlag stärker wird, das auch nur kürzeste Abwesenheit des Geliebten zu quälenden Momenten macht, und das so vergänglich ist wie wir selbst.

Eigentlich geht es mir genau darum – Liebe ist vergänglich, egal wie intensiv sie einmal war. Das mag unschön klingen, unromantisch obendrein, aber so zeigt es die Erfahrung – und was, ausser der Erfahrung, vermag schon über die Liebe zu lehren?

Nach meiner Auffassung ist Liebe ein sehr mächtiges Gefühl. Sie ist Grund zum Töten und Grund für Gnade, sie kann großes Glück und im selben Atemzug große Schmerzen mit sich bringen, sie ist offensichtlich und doch bloß ein zarter Schleier, der sich wie Seide an die Haut schmiegt.
Man kann sie niemals nachweisen, doch verleugnen kann man sie auch nicht, und das ist, was die Liebe so faszinierend macht – ein jeder weiß von ihr, sie hat mehr Gläubige als alle Religionen zusammen, aber es ist unmöglich sie zu greifen, sie zu fassen und in eine Form zu zwingen.
Und ich glaube -um diesen Gedanken fortzuführen- wenn man es doch tut, so zerspringt sie.

Liebe ist ein Gefühl das in all seiner Macht auch sehr leicht zu zerschlagen ist. Sie trägt immer beide Seiten in sich, und so ist Beständigkeit in ihr genauso zu finden wie die Freiheit, jederzeit zu gehen. Sie balanciert auf dem schmalsten aller Pfade ihr Gleichgewicht, und es reichen drei Worte, um sie zu Fall zu bringen.

Was ich damit sagen will: Diese drei Worte beinhalten ein Versprechen, das man nicht einhalten kann. Denn Liebe kann man nicht versprechen. Sie ist wie ein Dritter in einer Beziehung, sie ist das Fundament dafür, aber niemand kann sie zwingen am nächsten Tag noch da zu sein. Denn in dieser Eigenschaft ist sie, Metapher hin oder her, etwas eigenes, eigenständiges, dass seinen Weg frei wählt, und wenn man versucht sie zu lenken, zu binden, so wird sie gehen.

Liebe ist immer auch ein Hauch von Freiheit, denn nur aus der Freiheit heraus entsteht sie. Man kann sie niemals erzwingen, denn wie ein wildes Tier flüchtet sie vor dem Jäger, wohingegen sie dem Zähmer vielleicht ihr Vertrauen schenkt.
Denn was man auch anstellt – das glückliche Lächeln bei der bloßen Nennung eines Namens kann niemals künstlich nachgebildet werden. Wohl kann man es vortäuschen, aber nur wenn auch innerlich etwas aufzublühen scheint, hat man es mit der Liebe zu tun.

Darum, so schreibe ich nutzloserweise, wissend, dass es nie ankommt: Sag mir niemals dass du mich liebst.

Man braucht keine Worte, um sich Gewissheit zu verschaffen. Es reicht, das Lächeln wiederzuerkennen…

24. Juli 2008

Ich sitze hier, auf einem Fels,
und glaub, hier könnt ich bleiben.
Über mir tost ein Wolkenmeer,
ich lass mich in ihm treiben.

Ich sitze hier, auf einem Fels,
und glaub, hier will ich bleiben.
Unter mir tost das wilde Meer,
ich lass mich in ihm treiben.

Ich sitze hier, auf meinem Fels,
leb halb in beiden Welten,
ein Zustand der mir niemals reicht,
so wird ich’s einst vermelden.

Doch wenn der Himmel nach mir ruft,
werde ich dann fliegen?
Ich weiß schon jetzt, in diesem Kampf,
kann ich alleine siegen…

Ich sitze hier, auf meinem Fels,
und seh ins Meer hinab.
Wenn ich den Posten je verlasse,
dann für ein Seemannsgrab…

by Laracoa’08

Umarmungen

21. Juli 2008

So. Ich meine schon seit längerem, ich müsste mal wieder etwas ansatzweise sinnvolles hier reinschreiben. Ist natürlich Ansichtssache ob das Thema auch nur irgendeinen Stellenwert hat, aber ich denke schon lange darüber nach, und werde meine Gedanken nun mal in Buchstaben kleiden.
Das, was da steht, trifft wohl nur auf mich zu. Ich erwähne das hier, damit ich es nicht ständig im Text dazuschreiben muss.

Eine Umarmung, die freiwillig gegeben wird, trägt viel mehr mit sich, als eine freundliche Begrüßung. Eine Freundschaftliche Begrüßung würde vielleicht passen, aber auch das klingt nach zu wenig. Ich weiß noch, als mich zum ersten Mal jemand so begrüßt und verabschiedet hat, war ich ziemlich…umgehauen davon, weil es mir so viel Nähe versprochen hat, die ich zu der Zeit nur sehr selten abbekommen habe.
Es ergibt sich von selbst das ich heutzutage meinen ganzen Freundeskreis so begrüße – und ich glaube, mit einer Umarmung überträgt sich nicht bloß ein ‚hallo‘ sondern auch ein ‚ich mag dich‘.
Wobei es, denke ich, sehr unterschiedlich ist, was sich dabei übermittelt, je nach Art der Umarmung und Situation – ich will versuchen zu erklären was ich meine.
Man kann Leute sehr stürmisch umarmen oder eher sanft – beides drückt meiner Meinung nach die Freude der Begegnung aus, wobei je nach dem eine rein freundschaftliche oder eine…mhm, es will mir kein passender Begriff einfallen…tiefergehende? Freundschaft zum Ausdruck kommt.
Noch während ich das schreibe wollen mir Gegenbeispiele einfallen – es ist also bloß eine Möglichkeit, und keine Regel.

Was ich eigentlich nur die ganze Zeit zu sagen versuche: So eine Umarmung ist ein wertvolles Zeichen von Zuneigung, in welcher Form auch immer.

Ich wollte ‚darum‘ schreiben und noch irgendetwas kluges anhängen – aber es gibt dafür kein Darum, es ist halt so.
Guten Abend,
Lara

Monolog

19. Juli 2008

„Ich glaube, wir hätten das nicht tun sollen…

…versteh mich nicht falsch – ich bereue keine Sekunde. Bis auf die, in der ich dich verloren habe…“

18. Juli 2008

Ich mache in letzter Zeit immer häufiger die Erfahrung, dass Ehrlichkeit ein großer Fehler ist.

Ich gehe

17. Juli 2008

weiter.
Ja, ich habs mit abgehackten und fortgesetzten Überschriften. Und zur Zeit auch mit Ichs.
Das mag man als egozentrisch deuten, oder aber als wirr. Beides ist gar nicht mal so falsch.
Jedenfalls habe ich in letzter Zeit recht viel mit mir selbst zu tun. Natürlich nicht nur, aber doch eine ganze Menge.
Wie auch immer, es geht mir gut. Ich habe Süßigkeiten, aber daran liegt es nicht. Eigentlich wäre ich auch sehr unter Strom, aber dazu bin ich gerade zu faul.
Naja, genug Unsinn verzapft…ist gerade nicht sonderlich weltbewegend hier.
Lieben Gruß,
Lara

…ich will…2.0

15. Juli 2008

…fliegen.

Aber man lässt mich nicht.
Eigentlich ist genau das die Frage – will ich wirklich? Oder will ich nur umso mehr, je mehr man mich festhält?
Was will ich? Ich muss weiter, und die Richtung hängt von mir ab – und egal, wie ich mich entscheide – ich werde darunter leiden, und jemand mit mir.
Wenn das keine tolle Ausgangsposition ist.

Logisch wäre – in gewisser Weise – die ein Richtung, so rein rational betrachtet. Ebenso rational ist aber auch, dass diese Richtung beginnt, mit Worten Schnüre um mich zu legen, die ich an dieser Stelle nicht will. Wir konstruieren einen goldenen Käfig, in dem ich nur solange glücklich bin, bis ich an seine Stäbe gelange.
Das bin ich jetzt. Kann man wirklich von mir verlangen, um eine bis Dato glückliche Beziehung zu erhalten, Gefühle zu ignorieren, abzulehnen? Gefühle abzulehnen die ich vielleicht will?

Ich meine – ich weiß nicht wirklich was mich erwartet, das ist wahr. Aber indem man mir erzählt dass es im aller wahrscheinlichsten Fall nur schlecht wird, am Ende niemand glücklich daraus hervorgeht, die Erfahrung soetwas zeige – damit macht man sich, in dieser Position, nicht glaubwürdiger.

Erfahrung – das klingt für mich nach Statistik. Ich bin nicht so. Ich glaube das nicht. Und ich glaube auch nicht dass es eine Gesetzmäßigkeit ist, und wenn ich soetwas zehnmal mache und daraus unglücklich hervorgehe. Ich bin nicht logisch, ich handle nicht logisch. Ich handle nach Gefühl, so hab ich es immer gemacht – warum nicht auch jetzt?

Ich kann das nicht entscheiden, aber ich muss – heldenhaft…

Ich habe zwei Seiten – die, die mich festhält, und die, die mir die Freiheit gibt, die ich verlange.
*seuftz* Was soll ich nur tun?