Archive for Oktober 2007

Im Bann eines Buches

28. Oktober 2007

Harry Potter. Ich liebe dieses Buch. Ich nehme mir vor im nächsten Kapitel aufzuhören, und zwei Seiten nachdem ebendises Kapitel begonnen hat, merke ich dass ich darüber hinaus bin und lege es – äusserst wiederwillig – zur Seite. Solange ich es lese lebe ich für dieses Buch. Es macht mehr als nur süchtig, es fesselt meinen Geist, meine Gedanken und Träume, es kettet alles in mir an sich, an seine Geschichte. Joanne, ich danke dir für dieses Rauschmittel. Und zugleich bin ich todtraurig, dass es dass Letzte seiner Reihe sein wird, welches ich soeben lese.
Natürlich, irgendwann wäre es ausgeleihert, und es ist besser etwas zu beenden bevor man es totschreibt – aber tragisch ist es doch. Ich bin nun nach knapp 2 Tagen des Lesens auf Seite 321, und vermutlich schändlich langsam. Aber es ist ein Hochgenuss die Wörter in sich aufzusaugen, und im ganzen Zauber dieses Buches einzugehen.
Bei dem Versuch, diesem für ein paar stunden zu entfliehen, werde ich mit meinem Hauswolf das Weite suchen.
Wünscht mir Glück.
Ich freue mich jetzt schon auf meine Rückkehr zum Buch.

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..und so

7. Oktober 2007

Es ist spät, ich habe bis vor kurzem ein wunderschönes Transparent gemalt, und mein Bett ist vollgestellt mit Sachen. Ein guter Grund es für die nächsten Minuten zu meiden.
Und ein wenig über Ausgrenzung zu reden.
Nein, ich beziehe mich gar nicht mal auf Fremdenfeindlichkeit und Co. Diese Problematik wurde von anderen ausreichend thematisiert und publiziert. Aber was mir in letzter Zeit auffiel ist, dass es manche Gruppen von Menschen in mancherlei Kopf gar nicht zu geben scheint.
Zum Beispiel Frauen mit Cup < C. Haben Sie schon einmal versucht in einem gewöhnlichen Kaufhaus BHs über C zu bekommen? Nein? So ein Glück, da haben Sie sich eine herbe Enttäuschung erspart. Frauen die ihre Brüste bis über C hinaus vergrößern lassen werden sich plötzlich in einer ziemlichen finanziellen Notlage befinden – zu den Operationskosten kommen noch die für 5 neue BHs aus dem Fachgeschäft. Und die sind nicht billig.
Ebenso bei Versandhandeln aller Art. Selbst Hess Natur, von denen man ja besseres erwarten lönnte, scheinen über C hinaus nichts zu kennen. Und mehr als 85 auch nicht. Und damit stehen sie nicht alleine.
Ganz ähnliches erlebt man, wenn man Schuhe ausserhalb von Schuhgeschäften kaufen möchte. Eine junge Verkäuferin erklärte mir vor nicht allzu langer Zeit dass sie keinerlei Schuhe in Größe 42 führen würden. Warum konnte sie mir jedch nicht verraten. Scheinbar gibt es einfach keine Frauen mit Füßen über Größe 40. Und um alle guten – nämlich Drei – Dinge zusammenzubekommen – dasselbe kann man erleben wenn man sich nach ledernen Handschuhen sehnt. Wolle ist ja noch dehnbar, da kann man sich arrangieren, bei Leder geht das leider nicht. Und so durfte ich abermals feststellen dass ich zu einem öffentlich völlig ignorierten Menschenschlag gehören muss. Es gibt einfach keine Lederhandschuhe für Frauen die mir passen würden. Warum auch. Es gibt nur Frauen mit kleinen Händen. Basta! Genauso wie es nur Frauen mit kleinen Füßen gibt. Basta! Und kleine Brüste sind sowieso viel praktischer. Basta!
Und wer aus dem Einheitsschema fällt, den gibt es nicht. Und wehrt er sich gegen seine Nichtexistenz, tja, dann muss er sich mit teurer Kleidung aus entsprechenden Fachläden eindecken.
Viel Erfolg bei der weiteren Vereinheitlichng von Stadtbild, Menschen und Läden wünscht
Rabenfeder