Archive for August 2007

Und wieder ist es Nacht.

3. August 2007

Der Tag ertrank, während ich mit meiner geliebten Hündin die letzten Sonnenstrahlen genossen habe.
Und vorher: Pünktlich waren wir da, zackig waren alle Brote fertig, und kaum das ich dabei war ein Kröckelspiel zu verlieren, kamen die ersten Kinder.
Brote wurden verteilt, gegessen und schon gings los zur Bahn. Da war es recht ruhig, im Bus begann man unruhig zu werden.
Dann gings es weiter zur vorgefahrenen Teamchefin, Kanus verladen.
Dann Schwimmwesten raussuchen, Kentertonnen und Paddel eingepackt, und ab gings in die Autos.
Am Ort unserer Bestimmung angekommen wurden die Kanus abgeladen, Kentertonnen befüllt und Paddel ausgepackt. Bis es dann losging war es noch ein bisschen, da die Autos zum Ziel gefahren werden mussten, aber endlich saßen wir im Kanu.

Nach einiger Zeit hatten wir drei Mädels – als Erste! – wieder Land unter den Füßen, und somit unseren Rastplatz – eine Kuhweide mit Jungstieren – betreten.
Nach einem munteren Zwischenstop und kurzer Umbesetzung einiger Boote nach der Teambesprechung ging es weiter.
Immer mal ärgerte uns der Wind, und drehte trotz heftiger Gegenwehr der Steuerfrau – mir – das Kanu um.
Dann hatte ich ein verängstigtes Kind da sitzen, musste es zuquasseln um es zu beruhigen, und ausserdem mit Wind und Wasser um die richtige Position kämpfen.
Das Ende war schneller erreicht als gedacht, und nach dem Süßigkeiten verteilt, Boote gereinigt und verteilt, Kentertonnen gelernt und alles – auch die Kinder – in den Autos verstaut war ging es weiter.
Auf direktem Weg führte uns die Straße zur Taverne zu den goldenen Bögen, was die Kinder durchaus begeisterte.
Nach dortigem Mal verpassten wir unseren Bus, fuhren selbst weiter, und kamen vor ihm an. Erste Kinder wurden kurz darauf in der Bahn verabschiedet, und nur wenige folgten uns noch bis zur Schule, wo ihre Eltern sie schon erwarteten.
Aufgeräumt und endlich in die Bahn gen Heimat gestiegen, begann sich allmählich erste Entspannung einzustellen.
Aber hier wartete noch jemand zum bespaßen – mein Hundchen.
Nach dem ich auch diese hübsche Dame ausreichend ausgepowert habe, sitze ich hier, denke über einen weiteren politischen Beitrag nach, habe keine Lust mehr zu schreiben und mache nun ersteinmal Schluss.

Gute Nacht

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Am Ende der Nacht

3. August 2007

Es ist 05:48 Uhr, ich bin seid ebendiesen 48 Minuten auf, und nicht motiviert es zu bleiben. Mein Bett war so schön warm…
In 20 Minuten geht es hier los, dann wird gefrühstückt, das Wetter geprüft, Kinder eingesammelt und ab gehts zur Kanutour.

Die mir verbleibenden Minuten werden dafür draufgehen, Transpi Sprüche zu sammeln, um Leute für unseren AK gegen Studiengebühren ranzukriegen.

Auf gehts.

Am Ende Anfang der Nacht

2. August 2007

…was tun Sie eigentlich, wenn Sie keinerlei Motivation verspüren ins Bett zu gehen, dennoch furchtbar müde sind, und um 5 Uhr mehrere Wecker nur darauf lauern Sie aus den wärmenden Federn zu scheuchen?

Ich schreibe. Mein geliebtes Hundetier wartet noch auf eine abend nächtliche Runde, und ein Brief muss auch noch verfasst werden. Ein langer Brief. Und ein sehr bunter. Das werde ich Morgen machen. Nachdem ich auf einer Kanutour halb ertrunken bin. Vielleicht. Eventuell auch ganz.
Und vielleicht mache ich es auch erst Übermorgen. Oder so.

Eine fast leere Cola Zero starrt mich feindselig an.
Die erwartet wohl Aufmerksamkeit. Pah, von wegen.

Erwähnte ich eigentlich schonmal meine frisch entwickelte Abneigung gegen Saturn-Mitarbeiter?
Nicht gegen alle, natürlich nicht. Aber da war doch ein sehr freundlicher Herr, der mir erzählte, es gebe auf Verschleißteile wie Kopfhörer keine Garantie. Das kam mir zwar spanischorkisch vor, aber ich habs ihm abgekauft.
Bis man mich an die gesetzliche Mindestgarantie von 2 Jahren erinnerte, die sowohl für Kopfhörer als auch für alles andere gilt.
Arschloch. Zu schade dass ich mir weder Namen noch Gesicht gemerkt habe. Macht nichts. Seine Vorgesetzten hören von mir. Und neue Kopfhörer will ich auch.

So, jetzt ists wirklich genug.

Gute Nacht da draußen.

Wer dies liest ist Terrorist

2. August 2007

Guten Morgen liebe Politiker,
willkommen in meinem Schlafzimmer. Sie sehen mich in meinem Bett liegen, scheinheilig schlafend. Und alles in diesem Zimmer sagt Ihnen ganz klar: Eine Terroristin! Die will eine Revolution anzetteln, Amoklaufen und fünf Selbstmordattentate nacheinander begehen! Töten wir sie bevor sie uns tötet! Jemand der auf seinem Schrank rummalt KANN kein guter Mensch sein!

Und dann klingelt es eines Tages an der Tür, ein freundlicher Polizist bittet mich in den Wagen, wir fahren in eine abgelegene Gegend, in ein Terroristenaufbewahrungslager, man stellt mich an eine Wand, und dann —- Moment, kennen wir das nicht irgendwoher?

Erinnert euch. Beginnt zu denken. Und wenn ihr damit fertig seid: Handelt!

Ein paar Links am Rande:

http://www.dataloo.de/stasi-20-525.html
http://www.vorratsdatenspeicherung.de/
http://www.uberwach.de/